Interview mit dem Roten Waller

In der Dezember-Ausgabe des ROTEN WALLER sollte ich ein Resümee ziehen.
Das Interview in voller Länge:
Waller:
Hast du dir vor der Wahl das Leben als Bürgermeisterin so vorgestellt, wie es jetzt ist?
Christel Muggenthal:
Ja, irgendwie schon! Ich nehme das Amt als Berufung und dazu gehört, dass man im Ort präsent ist, gesprächsbereit bleibt und versucht, etwas voranzubringen. Weiterlesen

Hilfe für die Asylbewerber in Wörthsee

Manche „Hilfe“ für die Asylbewerber bereitet den ehrenamtlichen Helfern mehr Arbeit als Nutzen. Vor einigen Tagen wurden Müllsäcke mit ungewaschener, regennasser kaputter Kleidung, voll mit Kellerasseln und sonstigem Ungeziefer, einfach vor die Eingangstür der Unterkunft unserer Asylbewerber gestellt. Elli Unverdross musste diese mühsam entsorgen und anschließend sogar ihr Auto reinigen, da die Müllsäcke sehr schmutzig waren.
Daher eine dringende Bitte der Asylhelfer: keine weiteren Sach- und Hausratspenden! Weiterlesen

Die ersten 100 Tage im Amt als Bürgermeisterin

100 Tage „Schonfrist“ bekommt man üblicherweise, wenn man ein neues Amt angetreten hat. Doch sollte in dieser Zeit auch schon etwas vorangebracht werden.
Meine 100 Tage sind nun um und ich habe mir Gedanken gemacht, was gemeinsam mit dem Gemeinderat auf den Weg gebracht werden konnte: Weiterlesen

Der erste Arbeitstag …

… am Tag der Arbeit war nicht wirklich mit Arbeit verbunden, sondern mit vielen interessanten Gesprächen mit vielen netten Leuten. Am 1. Mai werden in unserer Gemeinde traditionell in den einzelnen Ortsteilen (Steinebach ist heuer ausgenommen) neue Maibäume aufgestellt. Weiterlesen

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Feierliche Amtsübergabe …

Heute wurden mir der Rathausschlüssel und die Amtskette von meinem Vorgänger und Noch-Bürgermeister Peter Flach überreicht. Am 1. Mai um 0:00 Uhr bin ich Wörthsees neue Bürgermeisterin! Weiterlesen

Einstieg ins Amt der Bürgermeisterin

Ich habe mein erstes Seminar für neu gewählte Bürgermeister und Bürgermeisterinnen hinter mich gebracht. Organisiert wurde es vom Bayerischen Gemeindetag. Ich habe viel Neues und Interessantes zu den Themen Kommunalrecht, Kommunale Finanzen und Politik, Planungsrecht, Bildung und Betreuung für Kinder und Jugendliche, Dienstrecht und vieles mehr erfahren und jede Menge Lesestoff mit nach Hause gebracht! Den werde ich in den nächsten drei Wochen in aller Ruhe durcharbeiten!

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Was ich als Bürgermeisterin zuerst in die Tat umsetzen werde

  • Bürgerbeteiligung

    Mein langfristiges Ziel ist es, Bürger zur Mitarbeit bei Projekten und Themen einzuladen, die unsere Gemeinde betreffen. Gleichzeitig sollen Bürger auch von sich aus Ideen und Projekte an die Gemeinde herantragen können. Für die dafür notwendigen Regeln und eine überschaubare Organisationsstruktur soll eine Bürgerbeteiligungssatzung entwickelt werden. Weiterlesen

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Zukunft des Urban-Dettmar-Hauses

Angesichts der finanziellen Belastung durch den Neubau der Grundschule, plädiere ich dafür, Baumaßnahmen am Urban-Dettmar-Haus ein bis zwei Jahre zu verschieben. Dies habe ich auch im Gemeinderat zum Ausdruck gebracht.
Diese Aussage steht auch nicht im Widerspruch zu einer Generalsanierung oder schließt einen Anbau aus. Im Gegenteil: Diese ein bis zwei Jahre sollen keinen Stillstand bedeuten, sondern dazu genutzt werden, mit allen Beteiligten zu einem zukunftsfähigen Konzept zu kommen. Weiterlesen

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Was ich mir unter einem funktionierenden Dorfladenkonzept vorstelle

Seit die Tengelmannfiliale geschlossen wurde, können wir Lebensmittel des täglichen Bedarfs im Ort nur noch beim Edeka am Sportplatz oder beim „Polz“ in Walchstadt kaufen. Wohnt jemand in Auing oder im südlichen Steinebach, hat er ohne Auto ein Problem. Selbst Bürgerinnen und Bürgern, die gut zu Fuß sind, sind diese Strecken mit schweren Einkaufstaschen kaum zuzumuten. Wie kommen dann wohl weniger rüstige Bewohner mit dieser Situation zurecht? Weiterlesen

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Ein Bürgerbus durch alle Ortsteile

Wörthsee ist, wie andere Orte im Landkreis auch, durch seine verschiedenen Ortsteile weit auseinander gezogen. Bei zahlreichen Gesprächen im Ort wurde ich auf ein Problem hingewiesen, das alle betrifft, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht Auto fahren können oder wollen. Sie sind täglich mit der Frage konfrontiert, wie sie ihre Einkäufe erledigen können oder zur S-Bahn oder zum Arzt kommen. Auch Senioren oder Menschen mit Behinderung wollen am Leben im Ort teilnehmen. Manchmal geht es nur darum, Freunde zu besuchen oder am See einen Kaffee zu trinken. Soziale Kontakte zu pflegen ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Weiterlesen