Richtigstellung zu Wörthsees Finanzlage und zum CSU-Artikel

Wörthsees Finanzen

Die Gemeinde Wörthsee hat in den letzten Jahren in die Zukunft investiert. Sie hat nach dem Bau der Kinderkrippe eine neue Grundschule, eine 2,5-fach Turnhalle und einen Hort errichtet.

Wenn in diesem Sommer die Außenanlagen der Schule fertig gestellt und alle Rechnungen bezahlt sind, hat die Gemeinde zwar mehr Schulden, aber sie hat auch Werte geschaffen. Die Rücklagen von 7 Millionen Euro und die aufgenommenen Kredite zu Niedrigstzinsen haben uns den nötigen Freiraum für diese großen und dringend notwendigen Projekte geschaffen. Mit Tilgung und möglichen Sondertilgungen werden wir 2019 wieder den Schuldenstand von 2014 erreicht haben. Bis 2025 wollen wir schuldenfrei sein. Unser Haushaltsplan schafft die Grundlage für das richtige Verhältnis von Investition und Schuldenabbau. Mit dieser Vorgehensweise können wir in die Ortsentwicklung investieren, ohne Immobilien und damit unser Tafelsilber zu verkaufen. Wirtschaftsexperten kaufen in dieser Zeit Immobilien und verkaufen sie nicht. Unser Haushaltsplan ist für jeden Bürger im Rathaus einzusehen und überprüfbar.

 

Falsche Information auf der CSU Homepage

Philip Fleischmann macht auf der Homepage der CSU mit einem „Bericht vom 18.2.“ seiner Enttäuschung über die Behandlung von Herrn Klöter (ALDI SÜD) Luft.

Im Herbst 2015 führten Herrn Klöter und ich ein informelles Gespräch auf seine Initiative hin. Im Wesentlichen ging es darum, dass ihm daran gelegen war, zu erkunden, ob der neue Gemeinderat eher geneigt sei den Ziegelstadel an ALDI zum Bau eines Logistikzentrums zu verkaufen.

Es war ein sehr offenes Gespräch, in dem ich auch klar kommunizierte, dass sich an meiner Haltung zum Verkauf nichts geändert habe. Seinen Brief an den Gemeinderat mit dem Vorschlag, das Projekt im Gemeinderat noch einmal vorzustellen, habe ich diesem zur Kenntnis gebracht.Darüber wurde diskutiert und auf Antrag auch abgestimmt. Selbstverständlich habe ich als Gegnerin des Verkaufs gegen eine Einladung gestimmt. Eine knappe Mehrheit des Gemeinderates sprach sich für eine Einladung aus.

Ich habe also im Auftrag des Gemeinderates Herrn Klöter für die Sitzung am 3.2. als TOP 1 eingeladen, selbstverständlich mit dem Hinweis, dass die Sitzung öffentlich ist. Die Einladung wurde von ihm so angenommen, er hat auch nie um eine Einladung in die nichtöffentliche Sitzung gebeten. Herr Klöter wurde also keineswegs hinters Licht geführt, er war an diesem Abend einfach schlecht vorbereitet. Dass die Gemeinderäte darüber nicht erfreut waren, hat er sich selbst zuzuschreiben.

 

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